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DI 26.05 21:15

Filmplakat:  Deutscher Filmpreis 2026   Das Verschwinden des Josef Mengele

Deutscher Filmpreis 2026 Das Verschwinden des Josef Mengele

dt.m.engl.Ut
2:15 h
FSK ab 12 Jahren

Aufwühlendes Kino von Kirill Serebrennikow mit August Diehl.

Mit dem neuen Film des mittlerweile in Berlin lebenden Regisseurs Kirill Serebrennikov starten wir unsere Reihe mit allen in diesem Jahr zum Deutschen Filmpreis nominierten Spielfilmen.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Olivier Guez. August Diehl in der Hauptrolle bietet in diesem fast durchgehend in schwarz weiß gedrehten Film eine grandiose Performance. Über den Zeitraum von drei Jahrzehnten entwirft er das Psychogramm eines Unbelehrbaren, der sich keiner Schuld bewusst ist. Eine mediokre Gestalt, besessen von der Idee einer Herrenrasse, zu der er sich selbstverständlich zählt. Mal aufbrausend, mal weinerlich gibt er sich ganz dem Selbstmitleid hin.

In der einzigen im Stil eine 8mm-Films inszenierten Farbsequenz des Films entscheidet sich Regisseur Serebrennikov -anders als zum Beispiel Jonathan Glazer in The Zone of Interest- für eine filmische Bebilderung der Taten Mengeles.

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